Maître AO
Lumina Systèmes
Lesezeit : 10 Min.
Aktualisiert am 9. April 2026

Technisches Angebot Fassadensanierung: Überzeugen bei Sanierungsaufträgen

Fassadensanierung ist ein technischer Markt, bei dem die Vordiagnostik und die Wahl des Behandlungssystems die Qualität des Angebots bestimmen. Der Auftraggeber erwartet eine gründliche Analyse des bestehenden Untergrunds, auf jede Schadensart abgestimmte Behandlungsvorschriften und besondere Berücksichtigung von Denkmalschutz- und Umweltauflagen.

Was der Auftraggeber in einem Fassadensanierungsangebot erwartet

Der Prüfer sucht die Gewissheit, dass Sie den Fassadenzustand und seine Pathologien verstehen. Eine umfassende Untergrunddiagnostik (Hammersonierung, Haftzugprüfung, Feuchtemessung, Schadenskartierung) ist das Fundament des Angebots. Der Auftraggeber prüft dann die Konsistenz zwischen Diagnose und vorgeschlagenem Behandlungssystem: Jede Schadensart muss ihre spezifische Lösung haben.

Denkmalschutzauflagen tragen erhebliches Gewicht: In geschützten Bereichen (Denkmalperimeter, AVAP, eingetragener Standort) ist die Genehmigung des Architecte des Bâtiments de France (ABF) obligatorisch und bestimmt die Wahl von Farben, Materialien und Techniken.

Technische Struktur eines überzeugenden Fassadenangebots

Ein überzeugendes Fassadensanierungsangebot konzentriert sich auf drei Achsen: Diagnose, Vorschrift und Umsetzung.

Diagnostik und Schadensmapping

Beschreiben Sie Ihre Diagnosemethodik: Sichtprüfung, Hammersonierung zur Hohlstellenerkennung, Haftzugprüfung, Feuchtemessung, Identifikation des Bestandsmaterials. Bei erfolgter Ortsbegehung fügen Sie einen kommentierten Fotobericht bei. Kartieren Sie Schäden fassadenweise.

Vorgeschriebene Behandlungssysteme

Schlagen Sie für jeden identifizierten Schadenstyp ein vollständiges Behandlungssystem vor, konform zu den geltenden DTU (DTU 42.1 für Beschichtungssysteme, DTU 26.1 für Putze, NF EN 1504 für Betoninstandsetzung). Detaillieren Sie Produkte: Hersteller, Referenz, technisches Datenblatt, Kompatibilität mit bestehendem Untergrund.

Denkmalschutz- und Regulierungsauflagen

In geschützten Bereichen muss das Angebot Ihre Beherrschung der ABF-Auflagen nachweisen: mit historischen Gebäuden kompatible Materialien (Kalkputze vs. Zement, Minerallasuren vs. filmbildende Farben), traditionelle Verfugungstechniken, Profilrestaurierung. Eine Zertifizierung für historische Gebäude oder Referenzen an denkmalgeschützten Gebäuden sind wichtige Vorteile.

Fehler, die ein Fassadenangebot bestrafen

Vorschrift ohne Diagnose — Eine Behandlung ohne vorherige Untergrunddiagnostik vorzuschlagen, diskreditiert das Angebot.

ABF-Auflagen ignoriert — In geschützten Bereichen führen nicht konforme Farb- oder Materialwahlen nach ABF-Prüfung zur Ablehnung.

DTU nicht referenziert — Fassadensanierungssysteme müssen den geltenden DTU entsprechen. Sie nicht zu zitieren deutet auf mangelnde Normenkenntnis hin.

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