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Aktualisiert am 7. Oktober 2026

Technisches Angebot für öffentliche Aufträge im Gesundheits- und Sozialwesen

Der Gesundheits- und Sozialsektor generiert ein erhebliches Volumen öffentlicher Aufträge: Pflegeheimverwaltung, medizinische Versorgung, Krankenhausgastronomie, biomedizinische Gerätewartung, Reinigung im Pflegeumfeld und medizinisch-soziale Begleitdienste.

The market in figures

French public procurement open data, 12 rolling months as of 2026-08-28. Amounts and durations are medians.

549
contracts awarded
289
winning companies
157
active public buyers
500,000 EUR
median amount
48 months
median duration

What these figures tell you

With 289 winning companies for 549 contracts, a company wins on average 1.9 contract(s) per year in this segment.

The median amount of 500,000 EUR indicates the size of consultation to target first.

The median duration of 48 months shows how often these contracts return to tender.

The median is used rather than the average: a handful of very large contracts is enough to distort an average.

Rechtsrahmen: ARS, HAS und Gesundheitsgesetzbuch

Gesundheitsaufträge unterliegen einem dichten regulatorischen Rahmen.

ARS-Genehmigungen und CPOM

Jede Gesundheitseinrichtung benötigt eine ARS-Genehmigung. Der CPOM bindet die Einrichtung für 5 Jahre mit Qualitäts-, Aktivitäts- und Effizienzzielen. Das Angebot muss Verständnis dieser Auflagen nachweisen.

HAS-Zertifizierung der Gesundheitseinrichtungen

Die HAS-Zertifizierung (V2024) ist für alle öffentlichen und privaten Gesundheitseinrichtungen Pflicht. Das Angebot eines Dienstleisters muss seinen Beitrag zu den Zertifizierungskriterien zeigen: Rückverfolgbarkeit, Hygieneprotokolle, Personalschulung.

Medizinisch-soziale Einrichtungen: CASF und externe Evaluation

Pflegeheime und soziale Einrichtungen unterliegen dem CASF. Die externe HAS-Evaluation ist Pflicht und umfasst Nutzerrechte, Begleitungsqualität und Risikomanagement. Der Lebensrat (CVS) muss eingerichtet und funktionsfähig sein.

Hygiene, Sicherheit und Risikomanagement im Pflegeumfeld

Das Pflegeumfeld erfordert Hygiene- und Sicherheitsstandards weit über dem üblichen Niveau.

Hygieneprotokolle und Infektionsprävention

Pflegeangepasste Hygieneprotokolle: Händehygiene, Bioreinigung (differenzierte Zonen 1-4), Wäschemanagement (Rein-/Unreinkreislauf), Luftqualität (NF S90-351 für OP-Säle), Wasserqualität (Legionellenprävention). Koordination mit dem Hygieneteam der Einrichtung.

Klinische Abfälle (DASRI)

DASRI folgen einem geregelten Kreislauf: Quellsortierung, normierte Verpackung, Lagerung, Transport (ADR) und Behandlung. Das Angebot muss die Vereinbarung mit einem zugelassenen Entsorgungsunternehmen und die vollständige Rückverfolgbarkeit detaillieren.

Patientensicherheit und unerwünschte Ereignisse

Meldesystem für schwere unerwünschte Ereignisse, proaktives Risikomanagement (Risikokartierung, FMEA), reaktive Analyse (Morbiditäts-Mortalitäts-Konferenzen) und Identitätsvigilanz.

Begleitungsqualität und Nutzerrechte

Nutzerrechte und Begleitungsqualität stehen im Mittelpunkt der Evaluation medizinisch-sozialer Einrichtungen.

Personalisierter Pflegeplan und Würde

Jeder Bewohner erhält einen individualisierten Pflegeplan. Das Angebot muss zeigen, wie der Dienstleister zur Lebensqualität beiträgt: Anpassung an individuelle Bedürfnisse, Respekt des Lebensrhythmus, kognitive Stimulation.

Digitale Gesundheit: EPA, HDS und Interoperabilität

HDS-Zertifizierung für Gesundheitsdatenhosting ist Pflicht. Interoperabilität (HL7 FHIR), DSGVO-konforme elektronische Patientenakte und Zugangstrückverfolgbarkeit.

Personalschulung und Fortbildung

Fortbildungspflicht für alle Gesundheitsfachkräfte. Schulungsplan, erforderliche Qualifikationen, gesetzeskonforme Personalschlüssel und Abwesenheitsmanagement.

Häufig gestellte Fragen

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